Amtsbotenweg – 50 km Cache pur

Von Coburg aus schlängelt sich der Amtsbotenweg durch das Coburger Land bis nach Königsberg in Unterfranken. Nur 810 Höhenmeter sind auf den 47,1 km zu überwinden. Asphalt, Waldwege, Pfade und Feldwege bilden den Untergrund des Wanderweges. Rechts und links des Weges, Burgen, Schlösser, Felsen und Natur. Wer sich und seinem Körper mal wieder eine richtig gute Wanderung spendieren möchte dem seien die beiden Caches ans Herz gelegt. Man sollte 2 Tage für die Tour einplanen und wer jetzt auf die Idee kommt die Wanderung lieber auf dem Drahtesel zu machendem sei gesagt das er wohl an einigen Stellen das Rad schieben muss. Der Weg ist an einigen Stellen gut mit dem Bus zu erreichen. Die Caches bestehen bereits seit Oktober 2008 und wurden jeweils von etwa 45 Cachern erwandert. An insgesamt 50 Stationen gibt es immer etwas zu entdecken und man kann durch die einfachen Aufgaben den nächsten Punkt leicht errechnen.

Teil 1 Coburg – Altenstein Der Amtsbotenweg beginnt in Coburg unterhalb der Frankenbrücke, vielleicht hat der ein oder andere das Schild des Weges schon einmal entdeckt. Von dort aus geht es über eine alte Brücke über die Itz hinauf nach Ahorn. Die Wegführung ist hier durch den Ort hindurch vorbei am Ahorner Teich zur alten Schäferei. Nach einem kleinen Aufstieg wandert man entlang einer Allee direkt nach Schafhof. Eicha lässt man rechts des Weges liegen und durchquert anschließend Witzmannsberg wo man bereits einen ersten kleinen Stopp einlegen kann. Der Dorfplatz hält hierfür überdachte Bänke bereit. Über einen langgezogenen Waldweg geht es nun zum kleinen Ort Krumach. Hier hat man 2006 den Weg verlegt und der Waldweg führt nun vorbei an Felsen und mitten in der Natur nach Seßlach. Hier kann man z.B. im Roten Ochsen einkehren und die Stadt mit ihren alten Mauern bewundern. Über Rothenberg geht es schließlich in Richtung Final des ersten Teils in Altenstein.

Teil 2 Altenstein – Königsberg beginnt in Altenstein, ein Ort mit einer schönen Burgruine. Es geht von dort hinab nach Pfaffendorf vorbei am Schloss weiter nach Römmelsdorf wo wir damals am Wegrand eine alte Kegelbahn entdeckten. Ein netter Bewohner erzählte uns ein paar Geschichten zu der mittlerweile sehr zerfallenen Sportstätte. Der Weg schlängelte sich den Berg durch Wiesen wo dann im nächsten Tal schon der kleine Ort Leuzendorf lag. Es schließt sich wieder ein Waldstück an, dass man Richtung Hohnhausen durchwandert. Es geht nun den letzten Aufstieg schlängelnd auf den Bramberg hinauf, der meiner Meinung nach schönste Teil der Wanderung. Auf dem Berg kann man in einer Hütte Rast machen um danach den traumhaften Abstieg vorbei an Seen und Kunstwerken nach Königsberg zu wagen. An der Burg hat man eine wunderbare Aussicht und hat viele Eindrücke und Erfahrungen mitgenommen.


Wanderroute 735802 – powered by Wandermap 

Amtsbotenweg: Coburg – Altenstein
Amtsbotenweg: Altenstein – Königsberg
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