Ritteressen 2012 – Nachlese

Zum nun schon dritten Mal hat die CGC auf der Veste Coburg das Geocaching Ritteressen veranstaltet. Den Logs ist zu entnehmen das auch in diesem Jahr die Besucher sehr zufrieden waren. Um das Ereignis auf der Burg nicht zu vergessen habe ich nun die Bilder des Spektakels hier auf der Seite veröffentlicht.
Vielen Dank für die tollen Bilder dazu an Tobit von den Geolemmingen. Gerne nehme ich weitere Bilder an und werde sie zeitnah hinzufügen. Dazu reicht eine Mail.

Die CGC und GCOfra wünscht viel Spaß beim durchsehen und freut auf einen Wiederbesuch im kommenden Jahr zum vierten Ritteressen.

Amtsbotenweg – 50 km Cache pur

Von Coburg aus schlängelt sich der Amtsbotenweg durch das Coburger Land bis nach Königsberg in Unterfranken. Nur 810 Höhenmeter sind auf den 47,1 km zu überwinden. Asphalt, Waldwege, Pfade und Feldwege bilden den Untergrund des Wanderweges. Rechts und links des Weges, Burgen, Schlösser, Felsen und Natur. Wer sich und seinem Körper mal wieder eine richtig gute Wanderung spendieren möchte dem seien die beiden Caches ans Herz gelegt. Man sollte 2 Tage für die Tour einplanen und wer jetzt auf die Idee kommt die Wanderung lieber auf dem Drahtesel zu machendem sei gesagt das er wohl an einigen Stellen das Rad schieben muss. Der Weg ist an einigen Stellen gut mit dem Bus zu erreichen. Die Caches bestehen bereits seit Oktober 2008 und wurden jeweils von etwa 45 Cachern erwandert. An insgesamt 50 Stationen gibt es immer etwas zu entdecken und man kann durch die einfachen Aufgaben den nächsten Punkt leicht errechnen.

Teil 1 Coburg – Altenstein Der Amtsbotenweg beginnt in Coburg unterhalb der Frankenbrücke, vielleicht hat der ein oder andere das Schild des Weges schon einmal entdeckt. Von dort aus geht es über eine alte Brücke über die Itz hinauf nach Ahorn. Die Wegführung ist hier durch den Ort hindurch vorbei am Ahorner Teich zur alten Schäferei. Nach einem kleinen Aufstieg wandert man entlang einer Allee direkt nach Schafhof. Eicha lässt man rechts des Weges liegen und durchquert anschließend Witzmannsberg wo man bereits einen ersten kleinen Stopp einlegen kann. Der Dorfplatz hält hierfür überdachte Bänke bereit. Über einen langgezogenen Waldweg geht es nun zum kleinen Ort Krumach. Hier hat man 2006 den Weg verlegt und der Waldweg führt nun vorbei an Felsen und mitten in der Natur nach Seßlach. Hier kann man z.B. im Roten Ochsen einkehren und die Stadt mit ihren alten Mauern bewundern. Über Rothenberg geht es schließlich in Richtung Final des ersten Teils in Altenstein.

Teil 2 Altenstein – Königsberg beginnt in Altenstein, ein Ort mit einer schönen Burgruine. Es geht von dort hinab nach Pfaffendorf vorbei am Schloss weiter nach Römmelsdorf wo wir damals am Wegrand eine alte Kegelbahn entdeckten. Ein netter Bewohner erzählte uns ein paar Geschichten zu der mittlerweile sehr zerfallenen Sportstätte. Der Weg schlängelte sich den Berg durch Wiesen wo dann im nächsten Tal schon der kleine Ort Leuzendorf lag. Es schließt sich wieder ein Waldstück an, dass man Richtung Hohnhausen durchwandert. Es geht nun den letzten Aufstieg schlängelnd auf den Bramberg hinauf, der meiner Meinung nach schönste Teil der Wanderung. Auf dem Berg kann man in einer Hütte Rast machen um danach den traumhaften Abstieg vorbei an Seen und Kunstwerken nach Königsberg zu wagen. An der Burg hat man eine wunderbare Aussicht und hat viele Eindrücke und Erfahrungen mitgenommen.


Wanderroute 735802 – powered by Wandermap 

Amtsbotenweg: Coburg – Altenstein
Amtsbotenweg: Altenstein – Königsberg
Route auf Wandermap

Die Coburg Coin jetzt bestellbar!

ACHTUNG! Natürlich handelt es sich hier um den Aprilscherz 2012 ;-) ACHTUNG!

Das Warten hat ein Ende. Pünktlich zum Osterfest ist die Coburg Coin lieferbar. Wie bieten eine CGC – Sonderedition die seinesgleichen suchen wird! Freunde der normalen Groundspeak-Trackable Version werden noch warten müssen. Alle anderen können sich freuen. In Zusammenarbeit mit namhaften weltweiten und lokalen Unternehmen, da seien nur die Firmen Bauschatz, Stahl und Schwahn in Coburg und Svarovsky.com genannt sind uns mehrere Meisterwerke gelungen die nun bezogen werden können. Ins Auge fällt die Coburg Coin Diamant Version wobei die Goldplatinum Coin  mit über 100 zehnkäratigen lupenreinen Diamanten kunstvoll besetzt wurde. Da es sich hierbei um handgefertigte Einzelstücke handelt wird der Preis auf Anfrage mitgeteilt. Für den kleineren Geldbeutel wurde ebenfalls in Platin die Svarovsky Edition entworfen. Hier sind die Diamanten durch Svarovsky-Kristalle ersetzt was den Preis mit 1999 € erschwinglich gestaltet. Als Trackable durchaus denkbar sind Coins aus Sterling Silber und reinem Gold. Alle Münzen sind natürlich Groundspeak trackable, wobei Groundspeak für Besitzer der Diamant Version einen Extra Icon eingerichtet hat.

Bestellbar ist die Coin ab sofort unter gcofra.de/coburg-coin-sonderedition/. Leider kann keine Lieferung bis Ostern garantiert werden, dafür erhaltet Ihr einen exklusiven Geschenkgutschein. Lieferung vorr. KW 21.

Die Coburg-Coin ist ein Gemeinschaftsprojekt der Mietzecacher, der Coburger-GPS-Community und von Geocaching Oberfranken.

Batterien recycling…

Die CGC ist ja nun für ihre teilweise ungewöhnlichen Aktionen bekannt. Neulich bin ich mit Nolo ins Gespräch über die Entsorgung von Altbatterien gekommen. Jeder hat sie daheim und sammelt sie meist in einer Schachtel o.ä. oder entsorgt sie einfach verbotenerweise im Hausmüll. Manche Zeitgenossen lassen ihre leeren Battereien auch einfach im Wald oder auf LostPlaces liegen. In einem Sammelbehälter landen sie leider viel zu selten.  Eine Schande für die Umwelt! Noch dazu befinden sich in den leeren Energiespeichern doch wertvolle Bestandteile.

Doch wie können wir die Geocacher auf die Problematik hinweisen und sicherstellen, dass Altbatterien sicher entsorgt werden? Nach ein bisschen Recherche haben wir beschlossen jetzt jedes Event in und um Coburg der CGC symbolisch auch zum Cito zu machen. Wir stellen die bekannten grünen Sammelboxen auf und lassen Batterien & Akkus anschließend fachgerecht entsorgen. Bereits vorab haben wir Intern bis jetzt schon 9 kg sammeln können.

Mag man jetzt sagen, man verwende doch Akkus, dann ist das sicher richtig aber alles per Akku zu betreiben das macht doch keiner von uns. Ob Knopfzellen, Batterien in Fernbedienungen und als Ersatz zum Geocachen. Batterien sind im Vergleich zu Akkus gar nicht so umweltschädlich wie man denkt, werden sie fachgerecht entsorgt… und auch ein langes Leben eines Akkus ist irgendwann zu Ende ;-)

Mitgebracht werden dürfen alle haushaltsüblichen Gerätebatterien und -akkus. Bei Knopfzellen bitte die Kontakte abkleben. Werft sie einfach in die Grüne Sammelbox und tut etwas gutes für die Umwelt! Batterien die „freie“ Flüssigkeiten enthalten, Starterbatterien, Akkus für E-Fahrräder und ausgelaufene Batterien/Akkus oder solche, die nicht durch die Füllöffnung passen, können wir leider nicht annehmen.

Weitere Fragen zum Recycling könnt ihr auch gerne per Mail senden. Gespannt sind wie auch übber eure Kommentare.

München – Venedig

Dolomiten - Grödner Joch

Dolomiten - Grödner Joch

Nun ist es bereits über 2 1/2 Jahre her als Kerstin76 und Neo777 als erste den wohl längsten grenzüberschreitenden Geocache Deutschlands bezwungen haben, München-VenedigDerPate hat damals den Cache erstellt und abgewandert, er musste fast 1 Jahr warten bis der Multicache das erste Mal gefunden werden durfte.

Im Winter ist doch immer eine gute Gelegenheit an den Sommer und die Berge zu denken und für andere vielleicht, um solche Touren zu planen. Einige, so habe ich den Notes im Listing entnommen, wollen den Cache im kommenden Sommer angehen und 560 Kilometer mit 20.000 Höhenmeter in 28 Etappen erwandern. Ich durfte die Tage den beiden Erstfindern Kerstin76 und Neo777 ein paar Fragen zu den Vorbereitungen und ihrem Abenteuer stellen.

Könnt Ihr euch noch an die ersten Gedanken erinnern als Ihr von München-Venedig gehört oder gelesen habt?

Da einer von uns zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits über die Erfahrung von diversen Hüttentouren in den Alpen besaß, war der erste Gedanke: “Cool!” Auf den zweiten Blick hat sich zudem herausgestellt, dass ich einige Etappen der Tour bereits 2006 kennengelernt hatte. Als nächstes dann die Erkenntnis, dass es in diesem Jahr (2008) wohl nix mehr wird, da die MV-Wandersaison Anfang September schon fast wieder vorbei ist.

Wie lange dauerten eure Vorbereitungen und wie bereitet man sich auf so eine Tour überhaupt richtig vor?

Eine gewisse Erfahrung im alpinen Gelände ist für MV unabdingbar, darüber hinaus haben wir uns nicht gezielt vorbereitet. Einzig ein paar Klettersteige gab’s für Kerstin zur Eingewöhnung :-) Was man an Ausrüstung benötigt kann man überall nachlesen.

Wie lange wart Ihr insgesamt unterwegs und wie lange ist es euch
vorgekommen?

Unsere längste Etappe am Stück waren knapp zwei Wochen. Das Schöne an einer solchen Tour ist, dass man ganz schnell den Alltag und den Terminkalender hinter sich lassen kann. Schon bald kann man sich öfters fragen: Welcher Tag ist eigentlich heute?

Die Tour ist ja durch diverse Hütten und Unterkünfte gut erschlossen wie habt Ihr die Hütten in Erinnerung?

Von der einfachsten Hütte bis hin zur gut ausgestatteten Unterkunft, eine Übernachtung im Gebirge ist immer ein Erlebnis. Die Hüttenwirte kennen sich aus und können Tipps geben. Darüber hinaus sollte man nicht vergessen wie viel Arbeit die Instandhaltung der Wege bedeutet!

Wollt Ihr uns noch eine Geschichte erzählen, die euch besonders in Erinnerung geblieben ist?

Die interessanten Geschichten stehen schon im Log :-)

Was wollt ihr denjenigen mit auf den Weg geben die die Wanderung angehen möchten?

Wer noch untentschlossen ist, auf geht’s!

Vielen Dank für das kleine Interview.

Gern geschehen!
Kerstin76 + Neo777

Wer jetzt Lust bekommen hat, die Geschichten von Kerstin76 + Neo777 oder der über 20 anderen Finder des Caches zu lesen, dem seien die ausführlichen Logs im Listing ans Herz gelegt, mit vielen Fotos kann man sich einen Eindruck verschaffen wie es wohl war. Wer noch mehr möchte dem sei es empfohlen, das Abenteuer München-Venedig.